Moxibustion & Akupunktur in München

Sie suchen einen Spezialisten für fachgerechte Akupunktur in München? Christian Weidl ist korrekter Ansprechpartner zu Themen wie traditionelle Akupunkturmethoden in der chinesischen Medizin (TCM) oder japanische Akupunktur. Gern steht er Ihnen für Fragen zur Verfügung. Nehmen Sie Kontakt auf.

Akupunktur in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM)

Wie funktioniert Akupunktur? Akupunktur optimiert die Durchblutung im ganzen Körper. Alles im Körper muss durchblutet und damit mit Sauerstoff, Nährstoffen und Immunsystemhelfern beliefert werden, und Abfallprodukte müssen abtransportiert werden. Das bedeutet, daß alles was gut durchblutet ist schneller heilt, und alles was wenig durchblutet wird langsam oder nicht heilt.

Ähnliches gilt für Qi Gong und chinesische Kräutertherapie. Das gesamte System von Körper und Geist, inklusive des Immunsystems und der Durchblutung wird gestärkt. Deshalb ist es möglich alles damit zu behandeln. Es werden aber keine Krankheiten behandelt, sondern die Gesundheit optimiert. In der Folge verschwinden die Krankheiten automatisch.

 

Mehr dazu?

Die Chinesische Medizin gibt es seit mindestens 2200 Jahren, wahrscheinlich aber schon 4-5000 Jahrer. Im alten China wurde der Arzt übrigens nicht bezahlt, wenn er Kranke heilte, sondern dann, wenn er die Gesundheit des Patienten erhielt. Sobald der Patient doch krank wurde, bekam der Arzt kein Geld mehr, bis der Patient wieder gesund war.

Es gibt sechs Schichten, auf denen die Heilpraktikerin bzw. der Heilpraktiker akupunktieren kann: Die Hautareale, die tendinomuskulären Leitbahnen, die Verbindungsleitbahnen, die Hauptleitbahnen, die Sonderleitbahnen und die außerordentlichen Leitbahnen.

Aus Sicht der Akupunktur sind die Leitbahnen (Meridiane) und deren Funktionen, allem anderen im Körper übergeordnet. Das bedeutet somit auch, dass sich alles durch sie regulieren lässt. Bei Störungen von Körperfunktionen misst der Therapeut vor allem am Puls, welche Leitbahn betroffen ist, das heisst reguliert und optimiert werden muss.

In den 1950er Jahren des Kommunistischen Chinas wurde die Chinesische Medizin standardisiert und wird seither TCM genannt. Alte Systeme und Stile, die sich dennoch erhalten haben, nennt man klassische Akupunktur, wie z.B. die Einnadeltechnik oder auch die Japanische Akupunktur. Auch Stile mit daoistischen Einflüssen wie die acht Trigramme gehören dazu. Auf diese acht Trigramme beziehen sich z.B. Doane & Tan.

Obwohl sich die Akupunktur einen sehr guten Ruf besonders in der Schmerzbehandlung erworben hat, können im Prinzip alle Leiden mit ihr behandelt werden, selbst psychische Beschwerden, da in der klassischen Medizin Chinas Körper und Seele nicht so getrennt gesehen werden, wie im Westen.

Die traditionelle chinesische Medizin (TCM) hat zum Ziel, die durch den Körper strömende Lebenskraft/Atem (Qi) in ihrem Fluss zu harmonisieren und zu optimieren. Die TCM mit ihren fünf Methoden (Akupunktur & Moxibustion, Kräuter, Ernährung, Tuina, Qi Gong) hat zum Ziel, Störungen von Qi und Blut zu verhindern oder zu beheben.

Akupunktur arbeitet dabei mit Nadeln, die in bestimmte Schlüsselpunkte der Qi-Leitbahnen gesetzt werden. Moxibustion hingegen ist eine spezielle Wärmebehandlung und wird oft zusammen mit Akupunktur eingesetzt.

Die moderne Akupunktur der Traditionellen Chinesischen Medizin wurde vor allem durch ihre Stärken in der Schmerztherapie bekannt. Wie z.B. bei Migräne, Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, Schulterschmerzen, Knieschmerzen etc. Selbstverständlich biete ich diese TCM Akupunktur Behandlungen in meiner Praxis in München an. 

Weitere Formen der Akupunktur 

Neben der modernen TCM Akupunktur gibt es noch andere Methoden:

1. Die japanische Akupunktur, die sich unter anderem durch schmerzarme bis absolut schmerzfreie Stichtechnik auszeichnet.

2. Die Klassische Chinesische Akupunktur. In der Ping Shen / Einnadeltechnik Methode, die auf die frühen Klassiker wie das Ling Shu (ca. 300 v.Chr.) zurückgeht, behandelt man nur wenige Punkte auf verschiedenen Ebenen, hintereinander, um die volle Effektivität der einzelnen Punkte zu gewährleisten.

3. Die Ohrakupunktur ist ein Mikrosystem, innerhalb dessen sich der ganze Mensch über das Ohr behandeln lässt. In dieser Praxis wird die Ohrakupunktur zum Beispiel zur Schmerzbehandlung und Raucherentwöhnung eingesetzt.

4. Die kosmetische Akupunktur. Zusätzlich zur konstitutionellen Behandlung können Falten, Narben und andere Hautveränderungen behandelt werden.

5. Die Laserakupunktur ist ein neues Verfahren, welches die Kraft der Akupunkturpunkte und Leitbahnen mit der stimulierenden Wirkung der Low-Level-Laser verbindet und zudem völlig schmerzfrei ist.

6. Moxibustion ist die Verbrennung von Moxa (chinesischer Beifuß) auf oder über Akupunkturpunkten. Die Wärme dringt tief ins Gewebe ein und hat einen stärkenden Einfluss.

7. Gua Sha ist ein Reiben über die Leitbahnen das Blockaden und Schmerzen löst.

8. Schmerz-Akupunktur. International bekannte Therapeuten wie Dr. Richard Tan und Robert Doane haben sich auf die sogenannte Balance-Methode spezialisiert, die sich besonders gut zur Schmerztherapie eignet.

9. Kinderwunsch. Die Chinesische Medizin betrachtet die Gebärmutter als einen Palast für das Kind. Dieser Palast wird von allen anderen Organen und Meridianen versorgt und muss gemütlich eingerichtet werden, bevor er ein Kind beherbergen und ernähren kann. Mit Akupunktur und spezifischen Kräutern ist es oft möglich, scheinbare Unfruchtbarkeit zu behandeln, da manchmal lediglich die Versorgung und "Gemütlichkeit" der Gebärmutter optimiert werden muss. Kinderwunsch Behandlung durch TCM funktioniert dann, wenn keine körperlichen Gründe von Ärzten gefunden wurden, und es eigentlich funktionieren sollte.

10. Psychotherapeutische Akupunktur. Psychische Traumata aus der Kindheit, während der Geburt oder noch im Mutterleib (intrauterin) können Meridiane blockieren und dadurch jegliche Behandlungen erschweren. Die Meridiane können durch Akupunktur befreit werden, was eine weitere effektive Behandlung erst ermöglicht.

Akupunktur in München: Methoden & Anwendungen in unserer Praxis

Wenn die Traditionelle Chinesische Medizin ein Handwerk wäre, dann wäre ein Akupunkteur ein Gärtner. Als spezialisierter Heilpraktiker hat er die Aufgabe, den gesamten Garten der Patienten zu pflegen.

Die Akupunktur eignet sich zudem auch hervorragend zur Prävention von Krankheiten. In der Antike wurde der Akupunktur Spezialist dafür bezahlt, dass seine Patienten gar nicht erst krank wurden.

Ihre Fragen zur Akupunktur in München

Ist es egal, welche Punkte man nadelt?

Antwort: Das ist nicht egal. Im Gegenteil. Es ist sehr wichtig zu wissen, wo sich welche Punkte und Areale millimeter-genau befinden. Wer das nicht weiss, erzielt zwar einen Effekt aber der ist dann ungewiss. Daher ist in der Akupunktur Ausbildung das Fach Punktlokalisation ausschlaggebend.

Wie oft muss man akupunktiert werden?

Antwort: Das ist generell schwer abzuschätzen. Oft genügen 1-5 Behandlungen. In China und Japan werden meist Behandlungszyklen von 5-6 Mal verschrieben. Je kürzer die Abstände, desto effektiver ist die Behandlung. In Deutschland sind Frequenzen zwischen 2x die Woche bis 1x alle zwei Wochen praktikabel. Für komplexe langwierige Fälle biete ich in meiner Praxis in München eine monatliche Flatrate für Patienten an, die nicht für Heilpraktiker Leistungen versichert sind.

Was ist Qi?

Physiologisch kann man Qi als Sauerstoff im Blut oder als ATP in den Zellen verstehen. In den klassischen Texten wird es als Lebenskraft beschrieben. Akupunktur reguliert Qi und Blut, die Hand in Hand den Körper versorgen. Ein Teil des Qis, das Wei Qi ist das Immunsystem, das auch mit Akupunktur stimuliert werden kann.

Was sind die Akupunktur Leitbahnen?

Die Leitbahnen des Qi Flusses korrespondieren zum Großteil mit dem Verlauf der Blutgefäße und Nervenleitbahnen und können physiologisch auch als solche angesehen werden. Wichtig ist, dass die Leitbahnen oder Meridiane allen anderen Körperprozessen und -teilen übergeordnet sind und diese beherrschen und regulieren.

Für was hilft Akupunktur?

Die klassischen Indikationen für Akupunktur gibt es nicht. Am bekanntesten ist der Einsatz der Akupunktur für die Behandlung von Schmerzen, z.B. Migräne, Rückenschmerzen oder Bauchschmerzen. Prinzipiell lässt sich alles mit Akupunktur behandeln, da diese ja den Fluss und die Wirkung von Qi & Blut reguliert und optimiert und diese wiederum alles andere versorgen. Die traditionelle chinesische Medizin hatte über 4000 Jahre Zeit, all diese Effekte an Millionen von Patienten zu testen und zu optimieren und auch viele moderne Ärzte schätzen die Akupunktur mittlerweile zumindest als unterstützende Methode.  
In der TCM und in der westlichen Alternativmedizin wird die Akupunktur von der Heilpraktikerin oder dem Heilpraktiker oft zusammen mit Moxibustion oder chinesischen Kräutern eingesetzt, um einen noch stärkeren oder gezielteren Effekt zu erreichen. 

Was ist Japanische Akupunktur?

Von den drei klassischen Schriften der Akupunktur konzentriert sich die Japanische Akupunktur vor allem auf den dritten Klassiker. Die Lehren und Techniken des "Nan Jing" wurden in Japan über Jahrhunderte perfektioniert. Als das Zeitalter des Industrialismus und der Moderne in Japan anbrach, praktizierten immer mehr Blinde Akupunktur in Japan und brachten durch ihre enorme Feinfühligkeit neue Elemente in die Akupunktur. Durch die typische "Zen"-Art der japanischen Kultur, wurde die Japanische Akupunktur zu einem besonders feinen und zielgenauem Werkzeug. Darüber hinaus ist die Nadelungstechnik besonders angenehm.

Haben Sie Fragen zum Thema Akupunktur - In München sind wir für Sie da

Dann kommen Sie zu Christian Weidl, Ihrem Fachmann für Akupunktur in München. Vereinbaren Sie einen Termin unter info[at]praxisweidl.com oder Tel. 016098052882. Informieren Sie sich hier über andere Naturheilverfahren, die wir in unserer Praxis in München anbieten.