Osteopathie und Kraniosakraltherapie

Osteopathie und ihre Schwester die Kraniosakraltherapie wirken in dem sämtliche Spannungen im Körper entspannt werden, und der Fluß aller Körperflüssigkeiten und Körperrhythmen optimiert werden. Dadurch hat der Körper die Chance sich von Traumata zu erholen und sich wieder selbst zu reparieren. Man könnte auch sagen, daß Blockaden gelöst oder entfernt werden. Erst dann ist Heilung wirklich möglich. Wichtig ist dabei die stärksten, ältesten und tiefsten Blockaden zu finden, nicht nur ihre Kompensationen.

Mehr dazu?

Die Kranio-Sakrale Therapie (Kranium= Schädel, Sakrum= Kreuzbein) hat sich aus der Osteopathie (Behandlung von Knochenkrankheiten) entwickelt. Beide Systeme behandeln das Bindegewebe (Knochen, Sehnen, Bänder, Faszien) mit der man vieles im Körper wieder zurück an den richtigen Platz bewegen kann. Dies ist deshalb möglich, weil der Körper zu einem großen Teil aus Bindegewebe besteht und der Rest des Körpers quasi am Bindegewebe 'aufgehängt' ist. Zudem ist es möglich, Stress aus dem Gewebe zu lösen, der durch Verletzungen (z.B. Stauchung, Schleudertrauma) entstanden ist.

In der Kraniosakraltherapie gibt es noch zwei besondere Techniken:

Erstens den therapeutischen Dialog: die Lösung einer hartnäckigen Blockade über ein Gespräch in tiefer Entspannung durch den Kontakt zur entsprechenden Körperstelle.

Zweitens die Kraniosakralen super-niedrigfrequenten-Wellen: Behandlung aller Gewebearten durch die Verstärkung oder das Anhalten von extrem langsamen universellen Rhythmen in denen der Körper mitschwingt.

Was ist Osteopathie?

Osteopathie behandelt ebenfalls vor allem das Bindegewebe des Körpers.

Der Körper besteht aus Haut- & Drüsengewebe, Nervengewebe, Muskelgewebe und Bindegewebe.

Bindegewebe bildet Knochen, Sehnen, Bänder, Knorpel, Kapseln, Faszien. Diese halten und stützen den Körper. Nerven, Arterien, Muskeln und Organe sind von Bindegewebe umhüllt, das sie schützt.

Osteopathie behandelt aber vor allem Räume. Zum Beispield den Raum Brustkorb, oder den Raum Brustbein, oder den Raum 4te Rippe rechts. Alles was sich in diesem Raum befindet, wird mitbehandelt, jede Art von Gewebe!


Was kann man mit Osteopathie behandeln?

  • Unfalltraumen, wie z.B. Brüche, Stauchungen, Zerrungen, Prellungen, Schleudertrauma, Gehirnerschütterung, Polytraumen etc.

  • Fehlstellungen, z.B. Hüfte, Knie, Schulter, Wirbel, etc.

  • Babies nach der Geburt

  • Organe (genannt viszerale Osteopathie)

  • Psychische Traumen (Therapeutischer Dialog)


Wie funktioniert das?

In der Osteopathie verfügt der Heilpraktiker über verschiedene Techniken zu fühlen, schieben, ziehen, drücken etc.

Alle diese Techniken dienen dem Heilpraktiker dazu, zu fühlen, wo eine Blockade oder Fehlstellung ist und diese wieder aufzuheben. Der ganze Körper wird wieder möglichst beweglich gemacht.

Schmerzen entstehen meist durch die automatische Kompensation solcher Blockaden und Fehlstellungen durch den Körper. Wenn die Ursache aufgehoben ist, verschwindet auch der Schmerz.


Welche Arten der Osteopathie gibt es?

Osteopathie, wörtlich die Behandlung von Knochenleiden, wurde vor über 120 Jahren von dem Amerikaner Andrew Still entwickelt.

Seither haben sich verschiedene Stile entwickelt.

Man kann unterscheiden zwischen:

  1. Parietaler Osteopathie (Knochen, Sehnen etc), Viszeraler Osteopathie (Organaufhängungen) und Craniosacraler Osteopathie (Schädell, Wirbelsäule, Körperrhythmen)

  2. Struktureller Osteopathie und Funktioneller Osteopathie

  3. Osteopathie, Kraniosakraltherapie, Craniosacraler Biodynamik, Kinderosteopathie

  4. Techniken: Zug/Gegenzug, Muskelenergie, Faszien-loslass, Impuls, etc.

Seit der Gründung der Osteopathie haben sich verschiedene Stilrichtungen um Stills Schüler bzw. Nachfolger gebildet, vor allem in den USA, Großbritannien und Frankreich. Wie z.b. die Cranioscral Therapie durch Sutherland und Upledger.

Die Unterscheidung basiert aber lediglich auf der Betonung bestimmter Techniken und der Sanftheit ihrer Ausführung.

Alle Schulen und Techniken haben die Grundprinzipien von Still gemeinsam, allen voran den Selbstheilungs- und Selbstregulationskräften des Körpers, die der Osteopath unterstützt, mobilisiert und optimiert. Zudem wird der Körper als Einheit verstanden und nicht als Ansammlung von Teilen. Daher wird z.B. bei einem Schulterschmerz niemals lediglich die Schulter behandelt.

Osteopathisch wird in dieser Praxis wird vor allem die Technik "Le lien mecanique" nach Paul Chauffour angewandt.


Was ist Craniosacral Therapie?

Craniosacraltherapie ist eine Weiterentwicklung bestimmter Aspekte der Osteopathie. Das Cranium ist der Schädel, das Sakrum ist das Kreuzbein. Es werden bestimmte körpereigene Rhythmen beobachtet und reguliert, die man am einfachsten im Schädel und der Wirbelsäule bis zum Kreuzbein, fühlen kann. Diese Art der Osteopathie fühlt sich für den Patienten sehr sanft an.

Im Therapeutischen Dialog der Craniosacral Therapie kann der Heilpraktiker den psychischen Aspekt körperlicher Traumen finden und lösen.


Was ist Biodynamik?

Zusätzlich zu dem Craniosacralrhythmus des Körpers gibt es noch andere Rhythmen, die zum Teil nicht nur den Menschen betreffen, sondern oft in der Natur vorkommen. Die Regulierung dieser Rhythmen kann sehr alte und tiefliegende Traumen körperlicher oder seelischer Natur behandeln.


Was ist Kinder Osteopathie?

Babies und Kinder reagieren besonders gut und schnell auf Osteopathie und Craniosacral Therapie. Der Unterschied ist, dass sich die kleinen Patienten natürlich während der Behandlung bewegen dürfen und andere Methoden haben, ihr Wohlbefinden oder Unwohlsein auszudrücken. Zudem ist bei Babies immer ein Elternteil anwesend. Der Therapeut baut zunächst eine Verbindung zum Baby oder Kind auf, bevor er behandelt.


Osteopathie und Versicherungen?

Die Osteopathie wird von privaten Kassen und Zusatzversicherungen für Heilpraktiker erstattet.

Manche gesetzlichen Krankenkassen bezuschussen osteopathische Behandlungen, z.B. die SBK und TKK. Allerdings nur wenn man eine orthodoxe Vereins-Ausbildung absolviert hat, die einem Bachelor Studium äquivalent ist. Viele hervorragende Lehrer bieten selbstständig alternative Ausbildungen an, die ebenso gut sind.

Generell werden noch keine Leistungen vom Heilpraktiker von gesetzlichen Kassen erstattet. 

 

 

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